13.12.2015

Begegnung mit Patriarch Bartholomäus

Bei einer Begegnung von Bischöfen verschiedener Kirchen in Istanbul konnte Gerhard Proß das große Miteinander-Event 2016 in München vorstellen und hatte ein persönliches Gespräch mit dem Ökumenischen griechisch-orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel.


"Es ist tief beeindruckend, in welcher tiefen Einheit Bischöfe sehr verschiedener Kirchen zusammen leben", berichtet Gerhard Proß nach seiner Rückkehr aus der Türkei. Er war eingeladen, bei einer Begegnung von Bischöfen, die sich der Spiritualität der Fokolar-Bewegung nahe fühlen, den Miteinander-Kongress und die Kundgebung 2016 in München vorzustellen. Viele von ihnen waren auch 2004 und 2007 in Suttgart dabei.

"Ich habe mich sehr gefreut, als ein anglikanischer Bischof mir beim Mittagessen nach meinem Vortrag gesagt hat, dass er schon beschlossen hatte, nicht nach München zu kommen. Aber jetzt will er doch kommen, weil ihm Bedeutung der Anwesenheit der Bischöfe deutlich gworden sei".

Im Rahmen dieses ökumenischen Bischofstreffens waren die Bischöfe und die Begleiter des Treffens auch zu einer Begegnung mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus I. eingeladen. Die Präsidentin der Fokolare, Maria Voce, hat acht Jahre in der Fokolar-Gemeinschaft in Istanbul gelebt und in dieser Zeit eine enge persönliche Beziehung zum Patriarchat aufgebaut. So kam es neben der Begegnung im Plenum auch zu einem Vierergespräch zwischen ihr, dem Patriarchen, Diego Goller und Gerhard Proß aus dem Internationalen Leitungskomitee. Sie haben das Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche nach München eingeladen.

Bartholomäus hat große Wertschätzung für das Engagement von "Miteinander für Europa" ausgedrückt und sendet gern eine Video-Botschaft zur Münchner Begegnung. Er selbst hat an Pfingsten die große panorthodoxe Synode, an deren Vorbereitung er seit Jahren arbeitet und kann nicht persönlich nach München kommen.

Proß kam reich erfüllt von den Begegnungen in Istanbul zurück und freute sich über das wache Interesse der Kirchenleitungen am Wirken der Gemeinschaften und Bewegungen des Miteinanders.