25.03.2012

Unsere Nachbarn

In Österreich haben Jugendliche beschlossen, in Vorbereitung auf den großen Miteinander-Tag am 12.05. Politiker zu interviewen. Dabei entsteht ein interessantes Stimmungsbild ihres Landes zum Thema Europa.


Die Gemeinschaften und Bewegungen im "Miteinander" in Österreich hatten in der Einladung der EU-Politiker ihres Landes um Interviewtermine gebeten, um ihr Engagement in den verschiedenen Städten, in denen am 12.5. die Veranstaltung übertragen wird, darstellen zu können. Diese Interviews führten dann einige Jugendliche und bereiten sie für den 12.5. medial auf.

Eines der ersten Interviews führten die beiden jungen Österreicherinnen Lisa Hofer  und Lisa Reitbrecht mit Mag. Othmar Karas, dem Vizepräsidenten des EU-Parlamants. Er zeigte sich sehr offen und die beiden erzählen anschließend:

"Othmar Karas outete sich als ein richtiger Europa-Fan und war als solcher total authentisch! Seine Antworten waren klar und verständlich und ein Appell an alle BürgerInnen. So forderte er uns auf, an unseren Werten festzuhalten, beharrlich an das Gute zu glauben, das Rechte suchen aber nicht immer Recht haben wollen, den Mut haben Grenzen zu überwinden und auf andere zuzugehen. Für ihn gibt es gar keine Diskussion bezüglich der Vorteile einer Europäischen Einheit gegenüber dem Nationalstaat. "Miteinander für Europa" ist sein politisches und persönliches Programm und fängt - wie er auch sagte - bei jedem Einzelnen an. Der erste Schritt dahin: begeistert sein und andere anstecken!"

Er bat sogar im Anschluss an das Gespräch, dass man ihm alle Städte mitteile, in denen Veranstaltungen am 12.05. stattfinden. Er möchte gern die Mitglieder des Europa-Parlaments der jeweiligen Länder dafür sensibilisieren!

Auch Dr. Paul Rübig, ein anderes Mitglied des EU-Parlaments für Österreich, zeigte sich sehr entgegenkommend und schien aufrichtig an einem Miteinander in Europa interessiert. Die beiden Interviewerinnen berichten: "Er betonte die Wichtigkeit ursprünglich europäischer bzw. christlicher Werte wie Toleranz und noch mehr unsere Verantwortung als Jugend - die wir die Zukunft in unseren Händen haben!"