Aachen

Wir haben einen wunderschönen Tag mit gut 100 Teilnehmern erlebt. Wir leben in enger Nachbarschaft mit Belgien, so hatten sich viele auf den Weg nach Brüssel gemacht. Was wir von dort an Ansprachen und Beiträgen gehört haben, hat sehr beeindruckt. Vielleicht sagen die Bilder unserr Begegnung mehr, als wir in Worte fassen können...

Die Grußbotschaft unseres Bürgermeisters kann man sich übrigens HIER>> als Video anschauen! Es ist das letzte Video in der Serie...

Ansbach

Wir waren etwa 220 Teilnehmer bei unserem Familien-Mutmachtag, der mit einem Grußwort unseres Oberbürgermeisters Seidel abschloss. Danach ging es zur Übertragung aus Brüssel und zum anschließenden Empfang. Grußworte kamen hierfür unter anderem von MdEU Friedrich, MdB Göppel, dem evangelischen Regionalbischof Schmidt, dem katholischen Dekan Müller, stellvertretendem Landrat Henninger und dem Vertreter des Bündnisses für Familie in Ansbach Herrn Eichner.

Augsburg

„Es ist wunderbar, einmal nicht über Dinge zu sprechen, die uns wenig Lust auf Europa machen, weil sie mit Angst und Verunsicherung verbunden sind. Und es ist gut, das in den Mittelpunkt zu rücken, worum es eigentlich geht: Europa sind die Menschen, die hier leben!“ Mit diesen Worten begrüßte Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl 300 Personen, die in den Oberen Fletz des Augsburger Rathauses gekommen waren.

Zuvor hatten sie trotz Regen und Kälte durch sieben schwungvolle La-Ola-Wellen ihre Begeisterung für ein solidarisches Miteinander auf dem Rathausplatz zum Ausdruck gebracht.

Im Programm vor der Übertragung aus Brüssel stand die reiche Geschichte Augsburgs als „Stadt des Miteinanders“ im Mittelpunkt. Dabei leuchteten wichtige Etappen im Dialog zwischen Konfessionen und gesellschaftlichen Gruppen nicht zuletzt durch vier historische Ehrengäste aus der Stadtgeschichte auf, die von Pfarrer Friedrich Aschoff als Europress-Reporter interviewt wurden: Afra, die erste Märtyrerin nördlich der Alpen, der langjährige Pfarrer der evangelischen Hauptkirche Sankt Anna, Samuel Urlsberger, die Posthalterin Jehle und der Widerstandspfarrer Max Josef Metzger. Diese Interviews machten deutlich, dass christliches Engagement immer auch gesellschaftliches, bürgerschaftliches Engagement ist. Den Bogen von der Geschichte in die Gegenwart spannten Auszüge aus der Rede der Augsburger Friedenspreisträgerin Chiara Lubich (1988): Sie hatte damals vorgeschlagen, durch die verwirklichte gegenseitige Liebe dazu beizutragen, dass aus der Augsburger Parität eine Augsburger Einheit werde – als Leuchtpunkt und Vorbild für viele.

In einer Zeit der Begegnung konnten sich alle an sieben Ja-Tischen informieren und ins Gespräch kommen: Für viele war das eine echte Entdeckung der jeweils anderen Gemeinschaft und sicher nur der Ausgangspunkt für weitere Begegnungen im Zeichen des geschwisterlichen Miteinanders.

Vor der Übertragung aus Brüssel haben einige aus dem Augsburger Trägerkreis persönlich und kurz von der gemeinsamen Erfahrung der letzten Monate Zeugnis gegeben. Dabei leuchtete der Reichtum des Miteinanders – auch über Schwierigkeiten und Fremdheiten hinweg auf.

Eine besondere Freude war die Zusammenarbeit mit der Stadt – sie hatte die Veranstaltung gefördert und in das offizielle Programm der Augsburger Europawoche aufgenommen. Dadurch war es auch möglich, sich so frei im Rathaus zu bewegen.


Einige Eindrücke:

„Wir waren mit 300 Leuten verschiedenster Gemeinschaften im Herzen der Stadt versammelt. Diese Nachricht an sich ist sensationell.“

„Wir haben mit unseren vielfältigen gesellschaftlichen Diensten Flagge gezeigt ... und damit das getan, was Andrea Riccardi in seiner Ansprache gefordert hat: Christen ziehen sich nicht zurück, sondern gestalten den Kontinent und damit die Geschichte. Sie haben eine Vision für Europa (und für die Welt!) und geben Hoffnung.“

„Ein wirklich runder Tag, der sehr viel Mut gemacht hat!“

Braunschweig

Wir waren ungefähr 20 Leute und trafen uns um 15 Uhr zum Kennenlern-Kaffee. Dort haben wir unsere geistlichen Heimaten (CVJM, Schönstatt und Fokolar-Bewegung) vorgestellt und an gemischten Tischen Gespräche in kleinerer Runde geführt. Um 17.00 Uhr kamen dann weitere Interessierte aufgrund des Zeitungsartikels zur Übertragung aus Brüssel dazu.
Die letzte halbe Stunde unseres Treffens haben wir miteinander gebetet, und zwar entlang der 7 Jas, und mit einem Vaterunser abgeschlossen. Und wir sind - pragmatisch norddeutsch- mit dem Versprechen auseinander gegangen, dass wir zwar jetzt nicht unbedingt gemeinsame Veranstaltungen auf die Beine stellen, uns aber gegenseitig einladen wollen.

Dresden

15 christliche Gemeinschaften, Bewegungen und Projekte beim Nachmittag der Begegnung in Dresden

Die Monate der Vorbereitungen haben es ahnen lassen: die immer größer werdende Zahl der beteiligten Bewegungen, Gemeinschaften und Projekte wuchs immer mehr in einem Geist der Geschwisterlichkeit zusammen. Am 12. Mai wurde es sichtbar: die Freude am Miteinander und die Begeisterung zusammen auf einem hoffnungsvollen Weg zu sein. Die Lokation des St-Benno-Gymnasiums in Dresden gab den geeigneten Rahmen. 150 Teilnehmer ließen sich von Wortbeiträgen, Film, Tanz und Zeit der Begegnung an den Ständen und bei Kaffee und Kuchen begeistern. Der emeritierte Bischof von Dresden-Meißen, Joachim Reinelt, und OLKR Martin Lerchner als Vertreter des sächsischen Landesbischofs Jochen Bohl, zeigten in Ihren Beiträgen auf, wie wichtig ein gelebtes Miteinander der Christen verschiedener Prägungen für die Hoffnung der Kirchen und der Menschen in einer Stadt sind.
Nach der Übertragung aus Brüssel und dem Verlesen des gemeinsamen Manifests zum Treffen wurden die Vertreter der beteiligten Gemeinschaften auf die Bühne gebeten. Auf die Frage des Moderators an die Verantwortlichen und das Publikum nach einem Engagement im Sinne des Manifestes und weiteren Treffen des Miteinander für Europa in Dresden, gab es von allen Seiten einen langen und kräftigen Beifall. So freuen wir uns nach dem ersten auch auf den nächsten gemeinsamen Schritt.

Ellwangen

Wir waren insgesamt ca. 75 Personen. An der Tür zwischen evangelischer und katholischer Kirche, die ca. 200 Jahre verschlossen war und am 31. Okt. 1999 (Tag der Erklärung zur Rechtfertigungslehre) geöffnet wurde, zündeten wir eine
Osterkerze von 1999 an mit der Aufschrift: Ich bin bei euch alle Tage. Das war ein starkes Zeichen. Weihbischof Renz, für Orden und Geistliche Gemeinschaften zuständig in der Diözese Rottenburg- Stuttgart hatte uns eine Grußbotschaft geschickt.

Ein paar Echos der Teilnehmer:
"Ich war eingetaucht in eine andere Welt."

"Vielen Dank, dass wir eingeladen waren, für uns hat sich etwas Neues aufgetan."

"Zuerst dachte ich: Miteinander für Europa sei vermessen zu sagen , jetzt spüre ich: Durch den Geist des Miteinander ist es möglich."

Frankfurt

In Frankfurt haben 250 Personen an der Live-Übertragung vor dem Kaiserdom teilgenommen. Zum Abschluss des Tages, beim Nightfever, kamen mehrere Hundert Menschen vieler Nationen, Konfessionen und Religionen.
Am Nachmittag erwies es sich in der überfüllten Innenstadt von Frankfurt erwartungsgemäß  als schwierig, an den „7 JA-INSELN“ mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Bei den Vorbereitungen hatten wir uns bewusst dafür entschieden, in der Finanzmetropole -wo Europa stark unter Beschuss steht – für unser gemeinsames Ja zu Europa einzustehen.
„Wir bauen gemeinsam an etwas ganz Neuem – eine ökumenische Wirklichkeit in der Region, die es so noch nie gab. Lasst uns gut auf den Heiligen Geist hören, um gemeinsam die Pläne Gottes für die Zukunft zu erkennen “ – so die Resonanz eines evangelischen Trägers.

Einen sehr lebendigen Bericht vom Tag lesen Sie auch auf der Seite der Schönstatt-Bewegung!

Freiburg

In Freiburg waren wir etwa 150 Personen. Im Vorfeld waren an der Organisation beteiligt: Dreisam 3/Stadtmisssion, Heilsarmee, Gebetshaus/Open skies, Baptisten Freiburg, Legio Mariens, Schönstatt, Cursillo, Kath. Charismatische Erneuerung, Fokolar-Bewegung. Zum ersten Mal war es eine gemeinsame Aktion von evangelischen und katholischen Gruppierungen. Was zunächst unter den Leitern begonmnen hatte, erlebte am 12.5. einen Durchbruch in der Breite. Die Teilnehmer entdeckten sich als nahe Geschwister. Viele äußerten ihre Hoffnung, dass dieser Prozeß weitergeht in Freiburg, hinterliesen spontan ihre Adressen. Ein Pastor nahm gleich 150 Manifeste mit für den Gottesdienst am folgenden Tag. Nach 4 Stunden trennten wir uns glücklich und mit einer neuen Perspektive für das Miteinander der Christen in Freiburg.

Hamburg:

Wir waren in Hamburg knapp 50 Teilnehmer. Es war eine Gelegenheit, einander kennenzulernen, Neues zu lernen und Gemeinsamkeiten zu entdecken und miteinander zu teilen.
Auf die Frage in den Saal, ob wir gemeiname Begegnungen in Zukunft durchführen sollten, kam große Zustimmung.

Es ist für uns in Hamburg wie ein Aufbruch. Ein gemeinsamer Weg hat sich aufgetan, auf den wir uns freuen und für den wir sehr dankbar sind.

Landau

Der Kälteeinruch hat uns gewzungen, kurzfristig unser Programm zu verändern und unseren geplanten "Open-Air-Gottesdienst" in die Stiftskirche von Landau zu verlegen. Ansonsten war das Klima sehr schön: Auf dem Stand am Marktplatz waren die 100 Luftballons im Nu weitergegeben. Zum Gottesdienst in der Stiftskirche kamen etwa 200 Besucher. Im Katholischen Altenzentrum waren wir unter den Interessierten aus verschiedenen Gemeinschaften knapp 100 Personen.

Auch Bürgermeister Thomas Hirsch war dabei und richtete eine wohltuende Ansprache an die Anwesenden. Auch Dr. Thomas Gebhart, Bundestagsabgeordneter der Südpfalz, der Nachfolger im Bundestagsmandat von unserem Schirrmherren, Dr. Heiner Geißler, der leider selber nicht da sein konnte, war gekommen.
Um 18:30 Uhr gingen wir mit großer Freude auseinander, nicht ohne einen Folgetermin ausgemacht zu haben: Der Wille zum Weitermachen war stark spürbar.

Leipzig:

Etwa 220 Teilnehmer waren heute bei uns dabei. Anwesend waren Vertreter der Koreanischen, der Afrikanischen, der Koptischen Gemeinde, vertreten auch sieben Gemeinschaften und Bewegungen. Die Reaktionen? Dankbarkeit und Freude über die Vielfalt des Gartens Gottes! In einer Stadt, in der nur ca. 21 Prozent Christen (ca. 17% Evanglisch, 4 % Katholisch) war das ein wundervolles und hoffnungsfrohes Zeichen. Auch Oberbürgermeister Burkhard Jung zeigte sich dankbar und angetan. Er freue sich, dass die Botschaft dieser Menschen ein "Ja" sei, und nicht von Anderen erwartet. Das war ein sehr wichtiger und zukunftsweisender Moment für unser Miteinander in Leipzig!

Lüdenscheid:

In Lüdenscheid startete die Eröffnungsveranstaltung mit Grußworten des Bürgermeisters, Vertretern der großen Kirchen und einem Referat von Dr. Markus Müller. 350-400 Leute nahmen teil und erlebten Einheit in Vielfalt. Am Ende der Veranstaltung sprachen etwa 15 Pastoren und Hauptamtliche einen gesungenen Segen über alle Anwesenden aus – eine starke Geste!
Mit guter deutscher Suppe und europäischen Fingerfood konnte man sich in der Mittagspause satt essen und die Zeit nutzen einander kennenzulernen.
Die sechs Workshops, die zwischen 14:00 bis 16:30 Uhr stattfanden, waren gut besucht und hatten eine breite Bandbreite von selbst aktiv werden beim Basteln für die Kinder, beim gemeinsames Singen, bei weiteren musikalische Leckerbissen, Zeugnissen einzelner und Gebet füreinander, bis hin zu weiteren inhaltsreichen Referaten. Die einzelnen Begegnungen waren für alle sehr wertvoll und wurden als echte Bereicherung empfunden. Das Event war nicht ein Schlusspunkt nach viel Vorbereitung, sondern ein Doppelpunkt! Nun soll es gemeinsam weitergehen. Auch die italienischen, griechischen, kroatischen, russischen, polnischen und internationalen Christen sollen in Zukunft in der Lüdenscheider Initiative "Gemeinsame Wege" nicht mehr fehlen.

München

Wir sind begeistert! Zu jedem der sieben Jas haben sich im Vorfeld des 12.5. Arbeitsgruppen getroffen, die jeweils eine besondere Station in der Münchner Innenstadt vorbereiteten. Insgesamt ca. 60 Personen waren in diesen Vorbereitungsgruppen über Monaten hin aktiv.
Trotz Dauerregen am 12.5. luden ca. 70 Mitarbeiter aus den zehn im Trägerkreis zusammengeschlossenen Gemeinschaften in der Münchner Fußgängerzone dazu ein, Miteinander etwas zu bewegen.
An der Station „Solidarität mit den Armen“ konnten Passanten auf spielerische Weise mit einer Angel, die nur im Miteinander mehrerer Personen bedient werden konnte, erfahren, dass so manche Kostbarkeit nur gemeinsam zu bekommen ist.
Beim Stand zum „Ja zur Bewahrung der Schöpfung“ wurden Menschen dazu eingeladen, sich konkret für einen verantwortlichen und nachhaltigen Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen einzusetzen. Aus 40 ganz praktischen Vorschlägen konnte man sich eine konkrete Aktion aussuchen, durch die man eine positive Spur in der Umwelt hinterlassen kann.

Im Bayerischen Landtag kamen dann am Nachmittag rund 300 Vertreter aus Kirche und Politik und Mitglieder zahlreicher christlicher Bewegungen zusammen. 

Prof. Ursula Männle (CSU), Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Arbeitskreises für Bundes- und Europaangelegenheiten, machte den rund 300 Zuhörern Mut, sich politisch zu engagieren. „Europas Probleme stehen derzeit im Vordergrund. Wir Politiker brauchen Unterstützung, denn Europa lebt aus dem Einzelnen“, sagte Männle. In der Initiative „Miteinander für Europa“ sieht sie Verbündete: „Sie bauen mit an diesem Europa.“

Reinhold Bocklet, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, forderte die am Netzwerk beteiligten Gemeinschaften auf, sich für christliche Werte in der Gesellschaft einzusetzen: „Politik ohne ein festes Wertefundament ist nicht menschenwürdig. Es bedarf einer Rückbesinnung auf die gemeinsamen Werte in Europa. Sie sind das Fundament der europäischen Einigung. Dazu kann die Initiative Miteinander für Europa einen Beitrag leisten.“

Nun hoffen wir, dass die Vernetzung zu den verschiedenen Jas auch über den 12.5. hinaus weitergeht.

Nürnberg:

Nürnberg war in Beschlag genommen vom Trempelmarkt (einem riesigen Flohmarkt in der Innenstadt), die Stadt sehr voll.
Der Stand "Ja zu Ehe und Familie" war mitten in der Fußgängerzone postiert und gerade durch Angebote für die Kinder wie das Schminken und unseren Clow blieben die Eltern stehen und viele persönliche Gespräche waren möglich.
Die Gruppe "Ja zum Leben" war in der reformierten Kirche zu Gast und hat dort einen "Parkplatz zum Leben" angeboten mit Kurzimpulsen, Gebet, Gesprächen, Liedern.
 
Bei der Plenarveranstaltung im CVJM-Saal waren ca 120 Personen anwesend aus insgesamt 24 verschiedenen Gemeinschaften aus Nürnberg, Erlangen, Fürth und Bamberg. Anwesend waren der kath. Stadtdekan Hubertus Förster, der ev. Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein, Domkapitular Alfred Rottler sowie insgesamt 4 Stadträte: Raffael Raum als offizielle Vertretung der Bürgermeister, Christine Limbacher, Thomas Schrollinger und Richard Würfel. Weiter kam hinzu Dr. Nikolaj Krasnikow als Leiter der Messianischen Gemeinde. Viele bezeichneten gerade auch die Bilder der verschiedenen Städte während der Übertragung als wirkliches Hoffnungszeichen.
Wichtig war das anschließende Podium mit konkreten Erfahrungen vor Ort.
 
Insgesamt ist unter den Gemeinschaften vor Ort viel gewachsen und der anfangs kleine Kreis sich regelmäßig treffender Gemeinschaften ist bis zum Schluss stetig gewachsen. Besonders war auch der Kontakt der in der Mehrzahl evangelischen und freikirchlichen Nürnberger Gemeinschaften und Bewegungen mit den katholischen Gemeinschaften der Dözese Bamberg, die ausdrücklich zu ihrem nächsten diözesanen Treffen Vertreter der ev. Gruppen aus Nürnberg eingeladen haben! Bei vielen besteht der Wunsch, weiterhin in Kontakt zu bleiben.

 

Osnabrück:

Wir waren eine kleine Gruppe von ungefähr 20 Leute von verschiedenen Bewegungen und Gemeinden (San Egidio, CVJM, Schönstatt, Baptisten).  Im Vorfeld hatten wir uns über das Miteinander ausgetauscht und haben gesehen, wie diese Erfahrung im Leben vieler große Kreise gezogen hat.  Jemand bemerkte, dass erst in diesem Treffen die Begeisterung für das Miteinander zu ihm durchgedrungen sei, was er vorher nur „als eine Absprache der Chefs“ gesehen hatte.  Eine Frucht dieses Treffens scheint uns, das der Wunsch besteht auch an der Basis im Kontakt zu bleiben und sich vor Ort erneut zu treffen.  Jemand sagte: „Wir haben alle genug zu tun, aber wenn wir zusammenkommen, verstärkt sich der Wunsch, diese Geschwisterlichkeit weiterzutragen.“ 

Ravensburg

Ein Ausschnitt aus der Pressemeldung:

Christliche Gemeinschaften sollten Menschen, die durch die aktuellen Krisen verunsichert sind, eine Heimat geben. Dies wünschte sich Baden-Württembergs Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) bei einem ökumenischen Europatag am vergangenen Samstag in Ravensburg. Die Veranstaltung unter dem Motto „Miteinander für Europa“ fand mit rund 150 Teilnehmern im Zentrum der Gemeinschaft Immanuel statt. Sie wurde von fünf christlichen Gemeinschaften und Verbänden getragen. Der Politiker wünschte sich von Kirchen und Gemeinschaften, dass sie Menschen von ihren Werten begeistern, ihnen praktische Beispiele des Miteinanders vorleben und aus ihren eigenen Überzeugungen heraus auch Toleranz gegenüber anderen Gruppen und Religionen zeigen.

Regensburg

Der Ökumenische Gottesdienst im Dom wurde mitgestaltet von 12 Vertretern der Kirchen, christlichen Gemeinschaften und Gemeinden. Danach ging es dann in den Historischen Reichssaal. Es kamen Manfred Weber MdEP, MdB, MdL, Stadträte, Vertreter vieler Kirchen und Gemeinschaften und Werke. Auch die Stände auf dem Rathausplatz fanden Interesse und gaben Informationen zu den einzelnen Gemeinschaften.

Rheinbreitbach

Frohe Grüße aus Rheinbreitbach nach einem sehr bewegenden und ermutigenden Fest! Wir waren etwa 70 Personen, darunter Katholiken, Evangelische und Mitglieder von Freikirchen. Vertreten waren 4 Gemeinschaften, alle hier in Rheinbreitbach ansässig, andere haben uns mit ihrem Gebet begleitet.
Es gab Grußbotschaften von: Pfarrer Busch von der evangelischen Gemeinde, Verbandsbürgermeister, 2 Bundestagsabgeordneten (SPD und CDU), Vertreter der kath. Gemeinde. Ein Zitat: "Wir ermutigen Euch ausdrücklich, auf diesem Weg weiterzugehen".
 
Nach Begrüßung und Grußbotschaften wurden die "Ja" und das Manifest verlesen und eine Luftballonaktion gestartet. Bis zur Übertragung gab es reiche Gespräche. Ein Teilnehmer sagte zum Schluss: "Ich musste 66 Jahre alt werden, um zu verstehen, dass es eine Horizonterweiterung in meinem Leben gibt: es geht darum, über den Tellerrand hinaus zu schauen." und: "Für diese Botschaft hat es sich gelohnt, hierher zu kommen!"

Saulgau/Renhardsweiler:

Wir in Oberschwaben / Renhardsweiler waren knapp 200. Der Austausch und das Gebet in kleinen Gruppen war vielleicht das intensivste Erlebnis des Tages. Ein weiterführendes Treffen wäre bezüglich des näheren Kennenlernens der Gemeinschaften untereinander sinnvoll. Trotz Regens war die Stimmung prima und die Teilnehmer bedankten sich herzlich für dieses Ereignis.
 

Solingen:

Wir waren 80 Personen im Saal des Zentrums Frieden der Fokolar-Bewegung. EU-Parlamentarier Dr. Heinrich Hoffschulte hielt ein Referat zum Thema: Europa als Wertegemeinschaft, ein historischer Rückblick. Wir stellten die Aktivitäten zu den 7 Ja durch die Bewegungen standUp Solingen und Forum Politik und Geschwisterlichkeit, Solingen vor.

Unter den Gästen auch Mitglieder aus anderen Bewegungen wie Dienerinnen Christi, Chemin Neuf. Auch die Europa-Union war gut vertreten. Unser Oberbürgermeister Norbert Feith war anwesend, sowie der Landtagsabgordneter Arne Moritz. Grünen-Mitglied Julia Freiwald zog am Ende Bilanz: "Diese Tagung war wichtig in dieser Zeit, da viel über den Niedergang von Europa geredet wird. Es war ein wichtiger Beitrag und gibt mir neuen Optimismus."

Stuttgart

Wir waren über 2oo Teilnehmer/innen aus 26 Gemeinschaften/Bewegungen und Interessierte aus den Gemeinden.
 
Durch die Kurzvorstellung der anwesenden Gemeinschaften und die Treffs in den 7 Gebetsstationen mit den 7 JA s, wurde sehr viel vom gemeinsamen Reichtum für alle Teilnehmenden erfahrbar.
 
Unsere PodiumsDiskussion mit einer Komunmalpolikerin, Fr. Dr. Blind, Unternehmerin Frau Susanne Auwärter- Brodbeck, Regionalbischof Ulrich Mack und Staddekan Dr. Christian Hermes, hat in hervorragender Weise den Bogen geschlagen vom lokalen in den globalen Raum (Europa) im Horizont unseres gemeinsamen christlichen Auftrages.
 
Nach der Übertragung aus Brüssel ein guter Austausch mit Blick auf unsere Wirklichkeit vor Ort. Ein wunderschön gestaltetes Buffet schloss sich an.
 
Der Tag bekam eine gute Rundung und Sendung durch das gemeinsames Gebet nach der Liturgie von Taize.

Schöner Artikel über die Stuttgarter Begegnung auch auf schoenstatt.de

Würzburg

Auch zu Würzburg gibt es auf der Schönstatt-Webseite bereits einen sehr anschaulichen Artikel.

Engagement für das Gemeinwesen, das aus einer christlichen Motivation gespeist wird – wie kann das aussehen? Um diese Frage ging es am Samstag Nachmittag im CVJM-Haus in Würzburg. „Was heißt, "das Beste" für das Gemeinwesen zu suchen?“, fragte Dekanin Edda Weise im Auftaktgottesdienst in der Stefanskirche. Vertreter verschiedener Gemeinschaften symbolisierten mit 7 Kerzen, die sie auf den Altar stellten, die „7 Ja“. Dekan Dr. Jürgen Vorndran ergänzte diese sieben Handlungsfelder sozialer und politischer Verantwortung um ein achtes, indem er die Gottesdienstteilnehmer ermutigte, gerade angesichts der Krisenstimmung in Europa und seiner vielen Probleme ein klares Ja zum christlichen Glauben als ihren Beitrag vernehmbar zu machen. So könnten sie eine Hoffnungsdimension in die Welt bringen, die vielen verloren gegangen ist.

Nach einer Kaffeepause im Freien, ging es in einem Podiumsgespräch um den Beitrag, den Christen für die Zukunft Europas leisten können. Vertreter unterschiedlicher Gemeinschaften stellten darin den Gedanken des Miteinanders in der Verschiedenheit, die Begegnung von Mensch zu Mensch und den Willen zu einer solidarischen Lebensweise heraus. Dies sei besonders wichtig in einer Gesellschaft, in der sich der Individualismus immer mehrdurchsetze. „Individualismus aber kann kein Gemeinwesen bauen“, betonte Susanne Bühl von der Gemeinschaft Sant'Egidio. „Als Christen haben wir den Auftrag, Europa an seine Werte zu erinnern.“ Aller Einsatz für eine Kultur des Miteinander „erwächst“, so Sr. Ruth Meili von der Communität Casteller Ring, „aus der Liebe Gottes, an der wir Geschmack gewonnen haben, die wir weiterempfehlen können und die sich entfalten will – sie ist das Beste, das Christen beitragen können.“